Fahrräder für Bildung

Indem wir Kindern, insbesondere Mädchen, Fahrräder zur Verfügung stellen, stärken wir sie auf ihrem Weg zu einem Schulabschluss, der letztlich ihr ganzes Leben beeinflusst. In die Schulbildung von Mädchen zu investieren, bedeutet den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Die Organisation World Bicycle Relief macht junge Menschen in Sambia mit Fahrrädern mobil. Ein Rad kostet 134 EURO und hilft ganz einfach Menschen, Entfernungen zu überwinden, um unabhängig zu werden und ihr Leben aus eigener Kraft nach vorne zu bringen.

Wie können Fahrräder helfen?

  • Sie sparen Zeit, die dem Lernen zugute kommt
  • Sie verbessern die Lernerfolge durch höhere Anwesenheitsraten
  • Sie führen dazu, dass mehr Mädchen die Schule abschließen
  • Sie erhöhen die Sicherheit auf den Schulwegen
  • Sie tragen zum Lebensunterhalt der ganzen Familie bei

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender

ein kleiner Bericht nach der gelungenen Fahrt

Leben verändern mit Fahrrädern - Nonstop 2000 Kilometer für die Bildung

Am Freitagbend um 23:15 ist Gerhard ist erschöpft, aber gesund und überglücklich in Nizza angekommen. Zur Begrüßung gab es vom Veranstalter ein kaltes Bier aus der Dose und ein Foto auf der Strandpromenade, das war`s. Eine unglaubliche und sicher unvergessliche Woche liegt hinter ihm. Der Tracker in seiner Radtasche hat auf der Landkarte immer aktuell gezeigt, wo er gerade ist und ob er sich bewegt oder gerade eine Pause. So konnten viele Freunde die Fahrt mitverfolgen und waren mit ihren Gedanken dabei. Gerhard ist sicher , das das über so manchen Berg geholfen hat.  Mit der Benefiz-Aktion und den nun über 25.000, - Spendengelder, können nun mindestens 200 Räder für Kindern, vor allem Mädchen in Afrika. #wbr #worldbicyclerelief World Bicycle Relief, finanziert werden. Mit den Rädern haben sie in Zukunft die Möglichkeit 10 Kilometer zurückzulegen um Wasser zu holen und anschließend in die Schule zu gehen. "Ich weiß nun wirklich wie weit 10 Kilometer mit dem Rad sein können, aber zu Fuß, täglich um Wasser zu holen, unvorstellbar. Dem können wir nun zusammen für 200 junge Menschen ein Ende setzen und ihnen eine neue Perspektive im Leben geben. Das war es mir wert, 200 mal 10km" so Gerhard Dashuber. 

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung

Jeder Kilometer zählt! immer und immer wieder

Three Peaks Bike Race 2020

Am 25. Juli 2020 geht Gerhard Dashuber in Wien bei dem Nonstop-Rennen Tree Peaks Bike Race für "radeln und helfen" an den Start. Insgesamt liegen 2000 Kilometer und über 30.000 Höhenmeter vor den Teilnehmer*innen. Die Radler*innen müssen ihre Strecke selbst planen. Es gibt keine offiziellen Pausen, die Stoppuhr läuft durch. Die Teilnehmer*innen müssen sich selber versorgen, dürfen keine Hilfe annehmen. Gerhard wird versuchen mit wenig Pausen auszukommen, auch in der Nacht auf dem Fahrrad zu sitzen und nur kurze Schlafpausen einzulegen. Er versucht die gesamte Strecke zu meistern und möchte Nizza in weniger als 7 Tagen ereichen und zeigen was aus eigener Kraft alles möglich ist

 

Die Strecke

Info zum Rennen

Three Peaks Bike Race ist ein nicht unterstütztes Bike-Pack-Rennen über drei große Pässe!

Das Rennen startet am 25. Juli 2020 in Wien im Schloss Schönbrunn.

Die Ziellinie 2020 liegt in Nizza - Frankreich!


Die Ultra-Radsportler-Veteranen Vincent Mühlethaler und Michael Wacker haben ein neues Rennformat für Ihren Rennkalender entwickelt. Aus ihrer Erfahrung im Transcontinental Race und im Trans Am Bike Race entwickelten sie das Konzept eines kurzen Bike-Packing-Rennens als Ergänzung zu den größeren Rennen!

Dieses Rennen ist für Fahrer gedacht, die selbstständig Radrennen fahren möchten, oder für erfahrene Rennfahrer, die sich unter Rennbedingungen testen möchten, bevor ihr Hauptereignis in der Saison beginnt.

Die Distanz des Rennens im Jahr 2020 beträgt ungefähr 1950 km, was es möglich macht, es in ungefähr einer Woche zu beenden.

Wichtig war auch das Konzept einer kompakten Streckenführung und leicht zu erreichender und zu verlassender Standorte.

Das Routenkonzept sieht vor, dass Sie entlang der Three Peaks Ihre eigene Route planen müssen!

Die Regeln

1. Die Fahrer müssen den gesamten Kurs von Anfang bis Ende auf einer selbst geplanten Route mit 3 Berggipfeln absolvieren.

2. Die Fahrer müssen vollständig selbstständig sein.

3. Kein Entwurf zu irgendeinem Zeitpunkt.

4. Die Fahrer müssen sich jederzeit an die örtlichen Gesetze halten.

5. Alle Fahrräder müssen vor dem Start einer Kontrolle unterzogen werden.

6. Die Fahrer müssen einen bereitgestellten GPS-Tracker verwenden, wenn sie in der allgemeinen Klassifizierung eingestuft werden möchten.

7. Es gibt kein Preisgeld.

Vorbereitung für die 2000km - Mein Tagebuch bis zum Start

Wie bereitet man sich auf so eine lange Nonstop-Fahrt vor?

Um den Körper und auch die Ausrüstung vorzubereiten, braucht es schlicht und einfach Übung und viel Training.

Den ganzen Winter über waren neben viel allgemeinem Krafttraining auch schon längere Ausdauereinheiten mit den Skatingskiern dabei. Radfahren eher selten und dann meist auf er Rolle.

Der offizielle Saisonstart auf dem Sattel war der 12h Spinningmarathon in Wasserburg.

Ab Februar werden die Trainingsfahrten von Woche zu Woche länger und die Pausen zwischen den Einheiten immer kürzer. Dazu kommt auch die Gewöhnung an die spezielle Energieaufnahme und der Schlafentzug.

Das geplante Trainingslager im April in Italien war ja schon mal abgesagt. Bei besten Bedingungen konnte zum Glück in Bayern trainiert werden. Eine ganze Woche also Training daheim. Insgesamt waren dann doch fast 1000km zusammengekommen. Der erste 200er war auch schon dabei.

Die 350km lange Gardasee Nachfahrt musste ebenfalls abgesagt bzw. verschoben werden. Jammern hilft nichts, und so war es naheliegend die "4 Kleeblätter" abzuradeln. Das sind 4 geplante Runden in alle Himmelsrichtungen von Engelsberg aus gesehen. Jede Runde hat etwas mehr als 80km. Alle zusammen ergeben also die selbe AStreckenlänge wie die ausgefallen Fahrt in den Süden.

Am Schluss standen genau 346 km auf dem Tacho nach der Fahrt vom Sonnenaufgang bis zum Untergang, ziemlich genau die gleiche Summe wie auf der Fahrt zum Gardasee.

Und schon steht die nächste Aktion auf dem Plan.

Der MTB-Profi, Matthias Leisling, meldet sich in seiner "Not" bei mir. Da ja auch die Rennveranstaltungen aus seinem Terminkalender gestrichen wurden, hat er im Moment keine Möglichkeit seine Form zu Testen. Das zährt natürlich auch der Motivation richtig zu trainieren. Matthias kenne ich bereits seit üer 15 Jahren. Damals kam er als junger Sportler mit der verrückten Idee zu mir, er möchte Radprofi werden. Auf seine Frage, ob ich dabei unterstützen kann und möchte ging ich ein. Es gibt nicht viele Athleten wie ihn, das habe ich sofort gespührt. Seine Leistung stieg mit jedem Trainingsblock und von Saison zu Saison. Ein paar Jahre später unterschrieb er seinen ersten Profivertrag, Respekt.

So, nun zurück zu seiner ganz simplen Idee. Einfach mal in 15h Deutschland durchqueren, von Freiburg nach Berchtesgaden. Und das nicht alleine sondern mit seinem ehemaligen Trainer. Mich braucht man bei sowas nicht lange bitten. Ich habe erst mal zugesagt und mir dann die Aufgabe näher angesehen. Ca. 500km und 5000hm stehen auf dem Zettel. Wir werden am Sonntag, den 16.Mai um 5 Uhr morgens starten und wollen 15h später vor Sonnenuntergang am Ziel sein. Ich habe mir schon mal einen Zeitfahraufsatz auf meinen Renner montiert. Wenn wir dreimal 10 min Pause machen müssen wir einen Schnitt von 34,5 fahren. Auf jeden Fall bau ich mir auch noch ein Licht aufs Radl.

 

Eine krasse Erfahrung - in 15h durch Deutschland

zusammen mit dem MTB-Profi Matthias Alberti 500km Nonstop

Um 2 Uhr früh aus den Federn, kurzes Frühstück und los mit dem Auto zum Treffpunkt nach Laufen. So früh ging der lange Tag los um dann pünktlich um 04:00 Uhr zusammen mit Matthias Alberti (geb. Leisling) zu starten. Ziel war vom Start weg in Laufen bis zur 500 Kilometer entfernten, französischen Grenze einen Schnitt von 33km/h zu halten. Wir wollten unbedingt vor Sonnenuntergang am Ziel sein. Die Versorgung erledigte ein Begleitfahrzeug bei kurzen Pausen auf dem Weg. "Es ist unglaublich schnell, wenn man auf ebener Strecke eigentlich immer über 40km/h fahren muss, damit man den Schnitt erreicht." Es waren ja schließlich auch noch über 5000 Höhenmeter zu überwinden. Im Prinzip gab es keine großen Zwischenfälle. Der Verkehr war sehr ruhig, da die geplante Strecke zumeist auf Nebenstrecken verlief. Am Ende waren dann nur 9 Minuten mehr auf der Uhr.

Die Fahrt war natürlich auch an eine Spendenaktion geknüpft. Vorher hatten schon nach Paten geworben. Außerdem verfolgten die Fahrt insgesamt über 400 Fans Live auf daheim  dem PC. Und so stieg von Stunde zu Stunde auch die Spendensumme nach oben. Am Ende wird die Aktion über 2500 EURO für die Kinderhilfe eingesammelt haben. Das Spendenpportal bleibt bis zum Ende der Saison noch geöffnet. Die Spendensumme zählt am Ende zu der Akrtion Leben verändern mit Fahrrädern.

zweimal ChiemgauKing

Die nächste Steigerung - zwei Belastung direkt hintereinander

Am Samstag,  den 20.06.wollte ich eine dreihundertkilometer Runde im Chiemgau radeln. Der Veranstalter von ChiemgauKing MTB, Andi Huber hat eh schon mal von einer Roadversion geträumt. So haben wir zusammen eine wirklich interessante und herausfordernde Strecke zusammengestellt. 290Km und knapp 5000hm, hört sich spannend an.

Der Plan war am Samstag die neue Roadversion und am Sonntag die bekannte und bewährte MTB-Variante jeweils an einem Tag ohne große Pausen zu absolvieren. Einige Teilnehmer hatten sich im Vorfeld ebenfalls angemeldet. Somit freute ich mich schon auf das Wochenende und die Trainingsbelastung.

Sonntag um 4:00 stehe ich auf, gehe in die Küche und was höre ich? Regen.Ein Blick auf den Regenradar zeigt mir, was ein Radler eigentlich sehen will, dunkelblaue dicke Anzeige, die sich auch nicht wegbewegt. Vor allem im südlichen Chiemgau und Berchtesgadener Land soll es Deuerregen geben. Ich packe trotzdem alles ins Auto und fahre nach Ruhpolding. Auf der Hinfahrt kommen schon die Infos von einigen Teilnehmern, dass sie wieder nach Hause fahren. Bei diesem Sauwetter 300km, nein auf keinen Fall. Der tapfere Johannes Denner war dann doch noch in Ruhpolding und wollte schon antreten.

Wir beschlossen aber dann den Start nach Engelsberg zu verlegen und in die westliche Richtung zu starten. Gesagt getan. Zwei Radler aus Engelsberg, Günther Abel und Hari Bauer, waren dann auch noch mit dabei.Und so haben wir dann doch noch mit ein paar Regengüssen während der Fahrt 300km abgeschlossen. Die Premierie des ChiemgauKing Road muss nun auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.