Bericht nach der erfolreichen Fahrt

Den höchsten Berg der Welt an einem Tag

Die Regeln sind relativ einfach.

Du nimmst den Anstieg deiner Wahl und fährst an einem Tag so lange rauf und runter, bis auf deinem Höhenmesser die geforderte Zahl auf dem Höhenmesser steht.

Es darf nur ein Anstieg sein und der muss immer hochgefahren werden. Es darf auch kein Rundkurs sein, das bedeutet, du musst oben und unten jeweils auf der Starße wenden.

Ansonsten sit alles erlaubt. Verpflegung an der strecke oder auch mal eine oder mehrere Pausen wischendurch.

Wer die Gesamthöhe erreicht, nekommt von Gerhard Dashuber persönlich das selbst entworfene Everesing T-Shirt übergeben.

Natürlich könnte sich daraus zusäzlich eine tolle Spendenaktion ergeben.

Einfach hier eine Spendenseite erzeugen und an Freunde, Bekantte Chefs usw. verteilen.

Dann wünschen wir noch viel Erfolg und Durchhaltevermögen, es ist echt lang.

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Bericht nach der erfolgreichen Fahrt

von Johannes Denner

Nachdem ich dieses Jahr zum ersten Mal vom sogenannten "Everesting-Challenge" gehört hatte und gesehen habe wie sich einige Profis dieser Challenge gestellt haben, spielte ich in letzter Zeit häufiger mit dem Gedanken mich irgendwann einmal dieser Herausforderung zu stellen. Kurzfristig hatte ich den 18.07. ins Auge gefasst, da es aber in der kommenden Woche wieder wärmer werden sollte beschlossen wir am Freitag Abend beim Grillen, dass ich es spontan am Sonntag den 12.07. angehen werde, da es am Samstag regnen sollte und die Temperaturen für Sonntag gut ausgeschaut haben.

Den Anstieg an der Ratzinger Höhe hatte ich schon seit langem im Kopf, da ich nach am lokalen Berg Ausschau gehalten habe, der einen Anstieg mit möglichst gleichmäßiger Steigung hat. Die Südauffahrt der Ratzinger Höhe mit einer Streckenlänge von 1,3km und 117 Höhenmetern kannte ich von meinen Trainingseinheiten schon sehr gut und wusste, dass die Abfahrt nicht viele Kurven hat und daher ungefährlich ist. Die ersten Berechnungen ergaben, dass ich 79 Runden fahren muss, wobei im Nachhinein 76 gereicht hätten, aber sicher ist sicher.

Pünktlich um 5:00 Uhr bin ich gestartet. Zuerst war es noch ziemlich neblig, aber die Sonne ist schon bald zu mir durchgedrungen. Geplant waren 3 Pausen à 10-15min nach je 20 Runden. Im zweiten Viertel fuhr ich bereits in Begleitung eines alten Freundes, was das ganze etwas abwechslungsreicher gestaltet hat. Nach der zweiten Pausen wurde es allmählich deutlich wärmer, aber es kam neue Unterstützung hinzu. Runde für Runde ist verflogen, und es hat echt richtig Spaß gemacht! 3.Pause, Beine fühlen sich gut an, Verpflegung ohne Komplikationen, Zielspurt! Mittlerweile hatten sich schon viele Leute oben an der Verpflegungstelle versammelt, das war genug Motivation für die letzen Runden! Das Tempo wurde nochmal angezogen und die Stimmung war super. Als die 79 Runden geschafft waren, standen 9117 Höhenmeter und 212km standen 9117 Höhenmeter, 212km und eine Gesamtzeit von 11:59:54 auf der Uhr.

Es war eine wahnsinniges Erlebnis und ich möchte mich bei allen bedanken, die an die Strecke gekommen sind um mich anzufeuern oder sogar einige Runden mitgefahren sind. Vielen Dank auch nochmal an die super Verpflegung und die bomben Stimmung! Von Anfang an war klar, dass diese Everesting Challenge für einen guten Zweck sein soll, aber leider konnte ich die Spendenseite für Radeln & Helfen erst sehr spät erstellen, weil es eine sehr spontane Aktion war, deswegen bleibt der Spendenlink noch eine Zeit offen, denn jeder Euro zählt!

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Den Everest an einem Tag.
118 mal den Schlossberg in Wald.
Von 04:00 Morgens bis 22:35. mit vielen Unterbrechungen.
Die gesamt Fahrtzeit war knapp über 12:30 Stunden.
Bis zum Abend gab es immer wieder starke Regengüsse, die mich eigentlich nicht besonders störten. Die Abfahrt war allerdings dadurch besonders mit Vorsicht zu genießen, wer den Berg kennt, wird das bestätigen. Am Abend zwangen mich dann zwei heftige Gewitter mit Blitz und Donner zu Pausen. Die letzten vier Stunden war ich dann im prasselnden Dauerregen mit Regenbekleidung unterwegs. Was ich tatsächlich stark unterschätzt haben, ist der extreme Verkehr von 15;00 bis 19:00Uhr Einmal ist sogar der Verkehr komplett zu erliegen gekommen. Alles in allem war es eine echt krasse Anstrengung den ganzen langen Tag und eine neue Erfahrung. Für das TPBR, bei dem  ich nächste Woche  teilnehmen werde, war es eine perfekte Einstellung .