internationale Kinder-und Jugenhilfe Wasserburg e.V.

Wiphala kann inzwischen auf 13 Jahre Projektarbeit zurückblicken. Im Gründungsjahr 2002 begannen wir damit, arbeitende Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf der Plaza Ballivian in El Alto (La Paz, Bolivien) zu unterstützen. Unser Ziel ist, dass aus arbeitenden Kindern keine Straßenkinder werden. Die Projektteilnehmer/innen sollen die Schule abschließen und hinterher die Möglichkeit haben, ein Studium zu absolvieren bzw. einen Beruf zu erlernen.

Und das ist Wiphala heute:

  1. Tagesanlaufstelle (seit 2002): ca. 75 Kinder,  Jugendliche und junge Erwachsene werden in der Projektgemeinschaft betreut.

Angebote: Mittagessen und Nachmittagstee, medizinische Versorgung, Hausaufgabenbetreuung, Workshops z.B. zu Alkoholkonsum, Partnerschaft und Umweltthemen, Lebensorientierung und Suchtprävention, Freizeitangebote

  1. Ausbildungsprogramm (seit 2004): 20 junge Erwachsene erhalten ein Stipendium für Studiengänge an einer Universität oder Fachschule. 20 junge Menschen nehmen jährlich an Ausbildungsmaßnahmen teil, unter anderem in unseren projekteigenen Werkstätten - Näherei, Metallverarbeitung und Bäckerei
  2. Frauenstrickgruppe Utan Phitiris (seit 2004): 40 Frauen im Alter von 24 bis 80 Jahren, Herstellung von Strickwaren aus Alpaka-Wolle für den Verkauf in ca. 30 deutschen und südtiroler Weltläden sowie an das Sportbekleidungsunternehmen maloja, Schulungen und medizinische Versorgung für die Frauen. Seit 2013 gibt es auch eine Kleinkinderbetreuung.
  3. Betreutes Wohnen (seit 2012 in einem eigenen Haus ca. 100 m vom alten entfernt): Das neue Programm für max. 12 Kinder und Jugendliche, die aus Gründen der Kindeswohlgefährdung nicht mehr in ihren Ursprungsfamilien wohnen können, befindet sich noch im Aufbau. Momentan leben 7 Jugendliche, (davon drei Waisenkinder) die von ausgebildeten Mitarbeiterinnen betreut werden in ihrem neuen Zuhause. Da – wenn möglich – ein intensiver Austausch mit den Familien besteht, wurden bereits zwei Jungen, die einige Monate im Projekt waren, wieder in ihre Ursprungsfamilien rückgeführt.

Die Gelder von Cyclemania fließen in die laufenden Kosten ein wofür wir uns herzliche bedanken.

Für umfassendere Informationen darf ich Sie auf unsere Web-Seite: www.ikjh.de verweisen.

 

Kontakt:
Internationale Kinder- und Jugendhilfe Wasserburg e.V.
Stürzelhamer Str. 3, 83547 Babensham
Tel:  08071 10 31 18
Projektverantwortlich:
Monika Stöckl
Mail: tdhm@gmx.de

Missionsinitiative von Irmengard Dashuber

Kontaktadresse: Irmengard Dashuber
Tel/Fax: 08634 8203

 

Beschreibung:

Geld fließt nach Kasama, Afrika zur Unterstützung der Kinderfamilien und Missionsstationen.

 


Ihre Wirkungsstätte in Kasama, Zambia in Afrika fordert sehr viel Engagement aller Missionsschwestern. Viele Briefe, Mails und Telefonate berichten über das Elend und die Möglichkeiten es etwas zu lindern. Die gesamte Missionsstation hofft auf viele geradelte Kilometer und somit helfendes Kilometergeld.

OBA Altötting-Elterninitiativgruppe

Bericht über die Elterninitiativgruppe für Eltern mit schwerstbehinderten Kindern, mit einer ungenauen Diagnose und – oder einer geringeren Lebenserwartung.

Die Elterninitiativgruppe gibt es nun seit zwei Jahren und ist in Zusammenarbeit mit der OBA – Altötting gegründet worden.
Die Gruppe trifft sich einmal im Monat zum Austausch und zur Reflexion. Wir suchen immer einen gemütlichen Ort aus, wo wir meist zusammen essen und es uns gut gehen lassen.
Der Alltag der meisten Eltern ist von sehr viel Stress und ständiger Aufsicht, sowie der Pflege ihrer schwerbehinderten Kinder geprägt.
Der Anspruch an die Eltern ist in diesem Bereich schon sehr Grenzüberschreitend, denn es gibt keine freie Zeit oder Entspannung während des Tagesablaufs. Gerade einmal die Schulzeit kann genutzt werden, um Erledigungen durchzuführen, oder alltägliche Arbeiten zu verrichten.
Dann kommt hier natürlich noch die ständige Sorge um das Kind hinzu und was der nächste Tag so bringen wird.
Ein Notarzteinsatz ist für manche Familien schon zur Routine geworden und das sitzen am Krankenbett ebenfalls.
Die OBA versucht mit Spendenmitteln der Gruppe unter die Arme zu greifen und gezielt Familienentlastung anzubieten.
Auch ist es sehr wichtig die einzelnen Familien auf ihren Weg zu begleiten und auch in schwierigen Zeiten immer für sie da zu sein.
Jedes Jahr bietet die OBA eine Entspannungsfreizeit für diese Gruppe an. Wir fahren dann gemeinsam nach Österreich oder Tirol und verbringen ein paar ruhige Tage miteinander.
Um dies so entspannt wie möglich zu gestalten, benötigen wir für diese Freizeit für jedes schwerstbehinderte Kind eine Betreuungsperson, was nur durch Spenden finanziert werden kann.
Für die Eltern werden während des Jahres noch viele Hilfestellungen angeboten, damit sie immer wieder etwas zu Kräften kommen können. Seit zwei Jahren gibt es die Samstagsentlastungen bzw. Pflegesamstage für schwerstbehinderte und geistig behinderte Kinder. Diese finden an 15 Terminen im Jahr statt. Auch hier benötigen wir viele Spendenmittel, damit die Versorgung gut gewährleistet ist.
An den Samstagen kommen zu uns bis zu 28 Kinder mit unterschiedlichsten Behinderungen und werden von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr betreut und gepflegt.
Von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr sind an diesen Tagen auch unsere Pädagogen im Einsatz und bieten Elterngespräche und ein Elternfrühstück kostenlos an.

Es wäre sehr schön, wenn wir von Ihnen eine positive Nachricht über eine kleine Spende für diese Familien und ihre Kinder bekommen könnten.

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Müller
Heilpädagoge

Leiter der OBA

Balu Kinderkrebshilfe im Landkreis Altötting

Sehr geehrte Mitglieder des RSV Garching,

hiermit möchte ich mich im Namen der Psychosozialen Krebsnachsorge und der Kinderkrebsgruppe Balu schon im Vorfeld bedanken, dass Sie dieses Jahr wieder ein 24 Stunden Rennen zugunsten von caritativen Einrichtungen organisieren.

Vor zwei Jahren wurde die Kinderkrebsgruppe Balu mit 8.300 € unterstützt. Mit diesem hohen Betrag haben wir auch vielen Kindern helfen können. Es wurde für zwei Kinder Hippotherapie (Reittherapie) finanziert, einem anderen Kind finanzieren wir den Nachhilfeunterricht, da aufgrund der Chemotherapie Probleme mit der Konzentration aufgetreten sind. Nahrungsergänzungsmittel bzw. zuzahlungspflichtige Zusatzmedikamente wurden für mehrere Familien finanziert. Im Jahr 2008 unterstützte Balu den behindertengerechten Umbau für eine Familie.

Besonders freuen sich die Familien über die kleinen Ausflüge der Gruppe Balu, da ein Tag ohne Gedanken über die Krankheit und Ängste wie ein kleiner Urlaub erscheint.

Wir möchten uns bedanken, dass Sie auch in diesem an uns gedacht haben und freuen uns sehr auf Cyclemania am 18/19.06.

Mit freundlichen Grüßen
Barbara Prostmaier
Psychosoziale Krebsnachsorge

Von wegen Down

Eltern von Kindern mit Down-Syndrom


Wenn ein behindertes Kind im Mutterleib heranwächst oder eben erst auf die Welt gekommen ist, bringt das viele Eltern aus dem Gleichgewicht. Sie spüren Wut, Trauer, Enttäuschung und möchten gleichzeitig diese Gefühle nicht zulassen. Unsere Selbsthilfegruppe “Von wegen down" weiß um diese emotionale Zerreißprobe und will Mut machen. Wer mit seinen Ängsten zu uns kommt, erlebt, wie normal und selbstverständlich Familien mit einem Down-Kind leben und erfährt, dass viele Sorgen unbegründet sind.
“Von wegen down" - schon der Name der Selbsthilfegruppe ist energiegeladen, ein bisschen trotzig und vor allem zuversichtlich. Das Down-Syndrom wurde zum ersten Mal von dem englischen Arzt Dr. John Langdon Down beschrieben und nach ihm benannt. Gleichzeitig bedeutet das englische “down" auch niedergeschlagen, aber gerade das sind wir sicherlich nicht!
Seit 1996 treffen sich inzwischen 20 Eltern aus einem Umkreis von 40 Kilometern mit ihren behinderten und nicht behinderten Kinder einmal pro Monat im Garchinger Pfarrzentrum, um vergnügt zu spielen, Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen, aber auch, um gemeinsam gegen die vielen Vorurteile von außen zu kämpfen, denn unsere Söhne und Töchter sind ganz verschieden, jeder hat ganz besondere Eigenschaften und individuelle Fähigkeiten. “Das" Kind mit Down-Syndrom gibt es nicht.

Um unsere drei vordringlichen Ziele verwirklichen zu können: gegenseitige Unterstützung, Schaffung einer förderlichen Umgebung für unsere Kinder und Öffentlichkeitsarbeit zum Abbau von Vorurteilen und Stärkung der Integration unserer Kinder benötigen wir auch finanzielle Mittel. Veranstaltungen kosten Geld, sei es die kontinuierliche Erweiterung unseres DS-Informationsstands in der Garchinger Gemeindebücherei, die Durchführung von Elternabenden zum Thema Down-Syndrom in Kindergärten  oder die Ausstellung von Plakaten, und auch für unsere monatlichen Treffen brauchen wir eine geeignete Ausstattung. So haben wir im vergangenen Jahr Sitzwürfel angeschafft, damit wir bei den Kreisspielen mit den Kindern nicht mehr auf dem Boden sitzen müssen.  Wir sind dankbar, dass uns die finanzielle Zuwendung aus dem Erlös der Cyclemania all dies ermöglicht.

Sternstunden

Sternstunden

Sternstunden übernimmt seit mehr als 20 Jahren Verantwortung für kranke, behinderte und in Not geratene Kinder.